Papst befürwortet Sex

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tomtom59

Gast
VATIKAN-STADT – Ja, Sie haben richtig gelesen: Der Papst ist nicht a priori gegen Sex. Auch nicht, wenn es dabei um behinderte Menschen geht.

Der Papst ist gegen Verhütung. Gegen Sex zwischen Homosexuellen, gegen Sex vor der Hochzeit und gegen Seitensprünge. Aber gegen den Austausch von Körperflüssigkeiten zwischen körperlich und geistig behinderten Menschen hat er nichts.
«Die emotionale und sexuelle Dimension behinderter Menschen verdient besondere Aufmerksamkeit», sagte der Pontifex in einer Botschaft an ein Behindertensymposium in Rom. Das Thema Sexualität werde im Umgang mit Behinderten «zu oft vernachlässigt oder nur oberflächlich behandelt».
Quelle: [DLMURL]http://www.blick.ch[/DLMURL]

Das lässt ja hoffen, aber insgesamt ist die Einstellung der Kirche :unglaublich:
 
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Roland

Gast
Daran hielten sich ja bisher nunja sowieso recht wenige.
Aber wieso bei den Katholiken das Heiraten unter den Pfarrer verboten ist, des kann ich auch nicht verstehen.
 
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tomtom59

Gast
Original von Asisso
Der kann sagen was er will ist mir wurscht ;)
Nicht nur Dir. :floet:

Na ja, und der Zölibat ist nach meiner Einschätzung völlig überholt. Ist auch kein Bestandteil des alten oder neuen Testaments. hat die Kirche selbst erfunden, ich glaub im 15.Jahrhundert oder so.
 
P

Pflanze

Gast
Und was ist mit den Leuten die nicht verheiratet sind???
Da steht doch wo in der Bibel "Liebet und vermehret euch" steht dann da auch drinn das man verheiratet sein muss.
Kenn mich in der Bibel nicht so aus.
 
S

Skulip

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Aber wie schafft man des. Ein junger Kerle wird Pfarrer und darf nie Sex ja eigentlich nicht mal was berühren.
Nochmal wie schafft man das, ist eigentlich gegen die Menschliche Natur genaugenommen.
 
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tomtom59

Gast
Natürlich ist das gegen die menschliche Natur. Sowas nennt man "Zölibat" und ist eine Erfindung der Kirche.
Weshalb gibt es den Zölibat?

In der Kirche der ersten zwei Jahrhunderte gab es keinen Pflichtzölibat, wohl aber die Aufforderung zur Ehelosigkeit in der Nachfolge Jesu um des Reiches Gottes willen. Aber bereits Ende des 4. Jahrhunderts wurde in Rom das Verbot der geschlechtlichen Beziehung der damals verheirateten Priester in der Nacht vor der Feier der Eucharistie erlassen. Ähnliches galt bereits im alttestamentlichen Priestertum. Als in westlichen Kirchen - im Unterschied zu den Ostkirchen - die Eucharistie täglich gefeiert wurde, entstand logischerweise die Zölibatsverpflichtung.

Allgemein wurde der Zölibat im 12. Jahrhundert angeordnet. Da der Klerus Grund- und Herrschaftsrechte besass, die von den Nachkommen geerbt wurden, hatte die Kirche ein großes Interesse daran, den Besitz zu erhalten und Erbteilung zu verhindern. Dies erwies sich nur wirksam mit der Verpflichtung zum Zölibat.

Seit der Reformation wurde der Zölibat zu einem Zeichen der Abgrenzung vom Protestantismus. Die Praxis der evangelischen Pfarrerehe führte dazu, den Zölibat auf katholischer Seite theologisch zu begründen und spirituell zu deuten, und zwar im Sinne der Ehelosigkeit um des Reiches Gottes willen.

Danach ist die Ehelosigkeit ein Zeichen dafür, dass Gott das Leben des Priesters auszufüllen vermag. Der Lebensstil sollte dem entsprechen. Wichtig ist die Freude an seinem Beruf. Keinesfalls darf er zum Funktionär werden. Hierin aber sehen gegenwärtig viele das Problem. Denn in einer Kirche, in der wegen des zunehmenden Priestermangels der Priester oft nur noch Manager und Organisator wird, droht sein geistliches Leben Schaden zu nehmen.

Die beiden anderen von Ihnen gehörten Erklärungen sind keine wesentlichen Gründe und gelten im übrigen auch für vergleichbare Berufsgruppen wie Ärzte, Anwälte und Berufspolitiker. Es muss auch klar sein, dass gelebte Ehelosigkeit weder die Abwertung der menschlichen Liebe noch die Verdächtigung der menschlichen Sexualität einschliesst.
[DLMURL="http://www.autobahnkirche.de/info-container/sachauskunft/glossar/name/z/004.htm"]Quelle:[/DLMURL]

Typisch Kirche, und nur damit Ihr Besitztum nicht möglicherweise vererbt wird.
 
N

nointerest

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Der Witz ist ja daß die kath. Kirche SOWEIT ICH ES GEHÖRT HABE (hab ja nix schriftlich oder so) den Unterhalt für bis zu 3 uneheliche Kinder zahlt...

Ich finde das auch blödsinnig.
Das einfachste wäre doch gewesen eine Regelung zu finden daß halt quasi das Eigentum der Kirche nicht an "Pfarrerkinder" vererbt werden kann sondern quasi in der Firma bleibt.

Dann könnte der Pfarrer ganz normal leben und die Kirche hätte ihr Zeugs...

@Pflanze:
Ich kann Dir leider auch keine Stellen zum Thema Ehe/Kinder/Pfarrer nennen - obwohl ich Hauptfach ev. Theologie habe. Muß dazu aber auch sagen daß ich die Kath. Kirche auch recht überholt und altmodisch finde. Das trifft mir eher auf Papst und Co. zu - der einzelne Pfarrer in der Gemeinde ist mitunter recht aufgeschlossen. Was dann passiert wenn er das öffentlich zeigt sieht man an der "ökomenischen Abendmahl-Geschichte".

Fazit: Ich bin froh daß ich evangelisch getauft wurde :D :D :D
 
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tomtom59

Gast
Zu dem Thema Ehe/Kinder/Pfarrer hab ich gerade folgende Seiten gefunden:

[DLMURL="http://vereine.nwn.de/vkpf/"]Guckst Du hier ...[/DLMURL]
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
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karl

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Die Kirche ist ein Thema für sich, die hat ja sehr oft gerade das Gegenteil gemacht. Ausserdem ist die mir zu Gewinnorientiert.
 
K

karl

Gast
Na die Kirchensteuer, vom Papst der Luxus usw.
Was besseres sind da Mönche die müssen in absoluter Armut leben und der Papst fährt mit einer S Klasse rum
 
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tomtom59

Gast
Ach so, ich verstehe.
Aber sorry, im Vatikan heißt die Mercedes S-Klasse anders,
nämlich "Pappamobil" (kein Witz)
 
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Roland

Gast
Jop stimmt so heisst das Auto und Mercedes hat das Auto dem Papst geschenkt
 
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tomtom59

Gast
Na, das wirst Du wohl besser wissen. ;)

Im übrigen, Thema Kirchensteuer. Hab da letztens irgendwo einen Artikel gelesen, da war ich baff. Muss mal suchen, hoffentlich finde ich den noch.
Was glaubst Du aus welchen Mitteln in Deutschland die Bischhöfe, Priester, Pfarrer usw. bezahlt werden? Glaub mir, die erste Erklärung die Dir einfällt ist falsch.
 
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