Programm Mann und Frau

Maestro2k5

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[align=center]Programm Ehefrau Version 1.0

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[align=center] !!Letztes Jahr hat ein Freund ein Upgrade von Freundin 3.0 auf Ehefrau 1.0 gemacht. Seine Erfahrungen dabei waren haarsträubend:

Diese Applikation verbraucht extrem viel Arbeitsspeicher und lässt fast keine Systemressourcen übrig. Bei genauerem Prüfen fand er dann heraus, dass diese Applikation zusätzliche "Child"-Prozesse aufruft. Das hat natürlich zur Folge; dass die sowieso schon knappen Ressourcen noch mehr beansprucht werden. Außerdem ist die Applikation sehr betriebssystemnah programmiert. Sie klinkt sich gleich beim Booten in die Kommandostruktur ein und kontrolliert somit sämtliche Ressourcen. Das geht soweit, das andere Applikationen bei ihr nachfragen müssen und dann ggf. einfach keine Ressourcen zugewiesen bekommen. Somit sind einige Applikationen nach der Installation von Ehefrau 1.0 überhaupt nicht mehr lauffähig. Dazu gehören z. B. Skatabend 7.1, Extrem-Besaufen 3.4 und Kneipentour 5.0.
Zu allem Überfluss scheint das System von Tag zu Tag mehr unter diesen Umständen zu leiden. Es sieht so aus, als würde Ehefrau 1.0 sich wie ein Virus im System verbreiten. Dabei werden Protokolle über alle Aktionen anderer Prozesse angefertigt.
Andere, mit der Applikation vertraute Anwender hatten ihn vorher gewarnt, doch da keines dieser Phänomene in der Produktbeschreibung oder Anleitung erwähnt wurde, hatte er dies wohl einfach ignoriert.
Ein weiterer Minuspunkt für diese Applikation ist, dass sie bei der Installation keinerlei Optionen bietet. So kann man nicht entscheiden, ob Zusatzprodukte wie Schwiegermutter 1.0 oder Schwager 1.2 mit installiert werden.
Einige wichtige Features hat man sogar einfach vergessen in die Applikation einzubauen. Da wäre z. B. ein Uninstaller, ein "Erinnere mich nie wieder"-Button, ein Minimize-Button oder die Unterstützung von Multitasking, so dass gleichzeitig noch andere Programme eine Chance haben, mit dem System zu kommunizieren.

Persönlich denke ich, ich werde bei Freundin 5.0 bleiben, obwohl das auch nicht ganz unkompliziert ist. So war es zum Beispiel bei keiner Version möglich, sie über den Vorgänger einfach so zu installieren: Nein; vorher musste eine saubere Deinstallation durchgeführt werden, um sicher zu stellen, dass keine Interrupts oder I/0-Ports mehr blockiert werden. Sollte man dies vergessen, so kann es passieren, dass die frisch installierte Applikation einfach abstürzt. Meistens bleibt einem dann nichts anderes übrig, als sich eine neue Kopie zu besorgen. Auf mitgelieferte Uninstall-Routinen sollte man sich jedoch keinesfalls verlassen. Es bleiben fast grundsätzlich irgendwelche Reste im System zurück. Ein weiteres Problem, was die meisten Versionen von Freundin haben, ist die lästige Aufforderung, sich doch ein Upgrade auf Ehefrau 1.0 zu besorgen. Diese erscheint, wie bei allen Shareware-Programmen, in regelmäßigen Abständen, aber meist dann, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann.

Ich kann die Erfahrungen bestätigen, habe das Problem aber wie folgt gelöst:
- Nach Installation von Ehefrau 1.0 in EHEFRAU.INI alle Einträge löschen, die mit "Ich will.... " beginnen.
- Anschließend den zugeordneten Arbeitsbereich von GLOBAL in LOKAL umbenennen.
- Im zugewiesenen (nun lokalen) Arbeitsbereich verschiedene, zeitraubende Prozesse installieren z.B. Spülen, Putzen u.ä. (dabei besser ältere Versionen verwenden, die sind langsam und speicherintensiv).
Nach dem Booten ist das Programm EHEFRAU 1.0 nun fast ausschließlich damit beschäftigt, die Prozesse im zugeordneten Arbeitsbereich zu bearbeiten. Das Gesamtsystem wird dadurch zwar etwas langsamer, aber die nun freigewordenen Ressourcen haben bei mir ausgereicht, um eine neue Version von FREUNDIN zu installieren.
Übrigens: Frauen mögen das Schreiben ganz besonders. Wenn Sie also mal ne "Freundin" los werden möchten...
Die Meinung einer (Ehe-) Frau dazu:
Von der Anwendung der von Ihnen verbreiteten Tipps und Tricks zur Anpassung der Applikation Ehefrau 1.0 kann ich nur dringend abraten. So etwas funktioniert wenn überhaupt, nur bei sehr vorsintflutlichen Applikationstypen (so aus dem Abakuszeitalter).
Applikation Ehefrau 1.0 übernimmt nämlich spätestens nach der Ausführung des "Ja"-Statements des Ehemannes in der Initialisierungsroutine SYS.INI (STANDESAMT) das Kommando, macht sich selbst zur Systemverwalterin und ändert als allererstes das Systempasswort. Danach hat der Ehemann nichts mehr zu sagen, geschweige denn irgendwelche RACF-Berechtigungen (=Zugriffsberechtigungen), um die Datei Ehefrau.ini zu ändern. Das ist auch gar nicht notwendig. Applikation Ehefrau hat nämlich die äußerst schwierige und herausfordernde Aufgabe, das verlotterte, unzivilisierte Wesen namens Junggeselle in ein ordentliches Mitglied unserer Gesellschaft namens Ehemann zu transformieren: Dass das ein ressourcenintensiver Prozess ist, ist doch logisch. Er kann übrigens beschleunigt werden, indem beim IPL(=Neustart eines Großrechners) der Parameter "ERTEILE BANKVOLLMACHT" auf "YES" gesetzt wird.
Außerdem haben Sie vergessen, auf die Vorteile der Applikation Ehefrau hinzuweisen.
Als da wären z. B.
- Die Applikation informiert Sie morgens, welche Krawatte Sie in der Vorstandssitzung anziehen sollen.
- Es laufen Gesundheitsauditorprozesse ab, die sofort Gegenmaßnahmen einleiten falls der Ehemann beim Rauchen ertappt wird.
- Sie haben nie mehr Langeweile, denn die Applikation sagt Ihnen immer, was Sie tun sollen.
- Und wenn Sie Ihre Applikation gut pflegen, haben Sie es abends auch immer schön warm im Bett.


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Maestro2k5

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[align=center] [align=center]!!Programm Ehemann Version 1.0
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[align=center]Hallo Anwenderin,
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vor einigen Wochen hat eine Freundin von mir ein Upgrade von Freund 3.0 auf Ehemann 1.0 gemacht. Ihre Erfahrungen hierbei waren haarsträubend. Diese Applikation verbraucht extrem viel Arbeitsspeicher und raubt seitdem die letzten Systemressourcen. Bei genauerem Prüfen fand sie dann heraus, dass dieses Programm zusätzliche "Child"-Prozesse aufruft und somit noch mehr Ressourcen verbraucht. Hierbei kann im schlimmsten Fall sogar die Hardware deformiert werden. Das Programm Ehemann 1.0 ist zudem für diese Prozesse nur eingeschränkt nutzbar. Außerdem ist die Applikation sehr betriebssystemnah programmiert und klinkt sich beim Booten in die Kommandostruktur ein und kontrolliert das ganze System. Das geht soweit, dass andere Programme bei Ehemann 1.0 nachfragen müssen und gegebenenfalls keine Systemressourcen zugewiesen bekommen. Einige ältere Programme wie z.B. Saunaabend 7.1, Kneipentour 5.0 oder Fahralleinweg 3.1 sind neben Ehemann 1.0 überhaupt nicht lauffähig. Zu allem Überfluss scheint das System von Tag zu Tag mehr unter diesen Umständen zu leiden. Es sieht aus, als ob sich Ehemann 1.0 wie ein Virus im System verbreitet. Andere, mit dem Programm Ehemann 1.0 bereits vertraute Anwenderinnen hatten meine Freundin vor der Installation gewarnt, jedoch war keines dieser Phänomene in der Beschreibung erwähnt. Ein weiterer Minuspunkt von Ehemann 1.0 ist, dass das Programm bei der Installation keinerlei Optionen bietet. So kann man nicht entscheiden, ob Zusatzprodukte wie Schwiegermutter 1.0 oder Schwager 1.2 mitinstalliert werden oder nicht. Einige wichtige Features hat man bei Ehemann 1.0 einfach vergessen. So gibt es z.B. keinen Un-Installer, auch der ESC-Knopf funktioniert nicht. Multitaskingfähig ist das Programm ebenfalls nicht. Und das, wo eindeutig bewiesen ist, das das Betriebssystem eigentlich nur bei der Installation von weiteren fünf Applikationen einwandfrei funktionieren kann. Wichtige Applikationen wie Freundin 8.2 können mit Ehemann 1.0 nicht kommunizieren.

Auch kann der Bug-Fix, der das System fast immer zum Abstürzen bringt, nicht behoben werden. Beim Aufrufen von wichtigen Funktionen, wie Abwasch-sofort oder Bügel-selber erscheint häufig die Fehler-Meldung Fataler Error 007. Im Gegensatz zu der Funktion Fernsehen, die bei bestimmten Programmabläufen wie Fußball und Autorennen nicht mehr gestoppt oder unterbrochen werden kann.

Persönlich denke ich, dass ich bei Freund 5.0 bleiben werde, obwohl auch dieses Programm nicht ohne Probleme läuft. So war es mir bisher bei keiner Freund-Version möglich, sie über das Vorgängerprogramm zu installieren. Vielmehr musste vorher eine saubere De-Installation durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass keine Interrupts und I/O-Ports blockiert werden. Sollte man dies vergessen, so kann es passieren, dass die frisch installierte Applikation einfach abschmiert. Meistens muss man sich dann eine neue Kopie besorgen. Ein weiteres Problem was die meisten Versionen von Freund haben, ist die lästige Aufforderung, sich doch ein Upgrade auf Ehemann 1.0 zu besorgen. Diese erscheint, wie bei den meisten Shareware-Programmen in regelmäßigen Abständen, meistens aber dann, wenn es am wenigsten gebraucht werden kann.

Also, liebe Anwenderin: Vorsicht ist geboten!

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